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  Kapitel 06
21.12.2006 von Meg_Cummings



Kapitel 06



Ben blieb im Durchgang zwischen der Einganghalle seines Hauses und Wohnzimmer stehen und betrachtete die Szene, die sich ihm bot. Meg hatte sein Wohnzimmer weihnachtlich geschmückt. Das Radio hatte sie laut aufgedreht und gerade wurde ein rockiger Christmassong gespielt. Meg stand auf einem Stuhl und war gerade dabei goldene Sterne mit Stecknadeln an der Wand zu befestigen. Dabei bewegte sie ihre Hüften im Takt der Musik und bei jeder ihrer Bewegungen rutschte das Pyjamaoberteil das sie von ihm trug und ihr gerade bis zur Mitte ihrer Oberschenkel reichte, ein wenig höher und Ben musste bei diesem Anblick schlucken, dennoch konnte er seinen Blick nicht von ihr lösen.

Plötzlich drehte Meg sich um und entdeckte Ben.
„Oh Ben, ich hab Sie gar nicht bemerkt.“
Ben lächelte. „Das habe ich gemerkt.“
Vorsichtig kletterte Meg von dem Stuhl hinunter und humpelte zu Ben hinüber.
„Ich hoffe Sie sind nicht verärgert, dass ich Ihr Wohnzimmer ein wenig weihnachtlich geschmückt habe, aber ich habe den Karton mit der Dekoration gefunden und musste einfach etwas tun.“
„Es sieht toll aus“, Ben lies Meg nicht aus den Augen. „Das waren zwar alles Dekoreste, die wir im Deep nicht mehr gebraucht haben, aber es ist toll, was Sie daraus gemacht haben.“
Meg drehte sich lachend im Kreis. „Es hat mir auch großen Spaß gemacht. Jetzt fehlt nur noch ein Weihnachtsbaum.“
„Stimmt“, nickte Ben „wir können ja nachher zusammen einen holen.“
„Das wäre prima.“ Meg konnte ihre Begeisterung nicht verbergen und Ben verspürte ein heftiges Kribbeln im Bauch, als er sie ansah. Plötzlich blieb Meg vor ihm stehen, hob ihren Kopf an und küsste Ben auf die Lippen.
Überrascht sah Ben Meg an und sie fing an zu lachen. „Entschuldigung Ben, aber ich hätte Sie vielleicht vorwarnen sollen, dass ich genau hier oben einen Mistelzweig aufgehangen habe.“
Ben sah nach oben, dann wieder zu Meg. „Das war wirklich nicht fair.“
Er stellte die Einkaufstüten, die er immer noch in den Händen hielt ab und lächelte dann Meg an. „Ich bin dafür, dass wir das noch mal versuchen.“
Er zog Meg in seine Arme und strich erst vorsichtig mit seinen Lippen über die von Meg. Als er spürte, dass ihre Lippen weich und nachgiebig wurden, vertiefte er den Kuss. Mit einem Seufzer legte Meg ihre Arme um Bens Hals und er zog sie noch ein wenig fester an sich.
„Wow“, brachte Meg nur hervor, als sie sich schließlich voneinander lösten.
„Ja wow“, nickte Ben und legte seine Stirn gegen die von Meg. „Entschuldige, aber ich wollte die Situation weder ausnutzen, noch Dich irgendwie bedrängen.“
„Das hast Du nicht“, lächelte Meg. „Weder das eine noch das andere.“
„Gut“, lächelte Ben und zog sie für einen weiteren Kuss wieder an sich.
Als sie sich wieder von einander lösten, sah Ben Meg tief in die Augen.
„Ich denke, wir sollten jetzt aufhören, sonst schaffen wir es heute nicht mehr, einen Weihnachtsbaum zu holen.“
Meg nickte. „Ich glaube Du hast recht. Lass uns besser gleich gehen.“
Ben lachte leise.
„Was ist?“ wollte Meg wissen.
„Nun“, Ben sah an Meg hinunter. „Mir gefällt ja Dein Anblick in meinem Pyjamaoberteil und wenn wir hier zu Hause sind, kannst Du das Teil auch gerne tragen, allerdings solltest Du bevor wir gleich das Haus verlassen vielleicht doch lieber etwas anderes anziehen.“ Er reichte Meg die Einkaufstüten, die er mitgebracht hatte. „Ich hoffe, ich habe Deinen Geschmack getroffen.“
Meg öffnete neugierig die Tüten. „Ben das sind ja mindestens fünf Kleider!“
„Fünf Kleider, zwei Shorts und ein paar Blusen und Tops“, zählte Ben auf.
„Aber das ist doch viel zu viel Ben. Meine eigenen Kleider kommen doch auch noch.“
„Ich habe noch nie gehört, dass eine Frau zu viele Kleider besitzt“, erwiderte Ben und küsste Meg auf die Stirn. „Ich wollte Dich einfach mal ein wenig verwöhnen. Ich habe so das Gefühl, dass hat schon lange niemand mehr für Dich getan.“
Meg lächelte Ben an. „Du verwöhnst mich doch schon die ganze Zeit.“
„Und das macht mir große Freude“, lächelte Ben. „Probier mal das blaue Kleid. Ich wette, die Farbe bringt Deine wunderschönen Augen zum leuchten.“
Meg errötete ein wenig. „Du machst mich ganz verlegen.“
„Dazu hast Du gar keinen Grund.“
„Okay, ich geh mich schnell umziehen und bin gleich wieder da.“
„Ich warte hier auf Dich.“


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