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  Kapitel 07
24.12.2006 von Meg_Cummings



Kapitel 07



Meg und Ben hatten zusammen einen Weihnachtsbaum für Bens Haus ausgesucht und dabei viel Spaß gehabt. Ben hatte es organisiert, dass der Baum am nächsten Tag zu seinem Haus geliefert wurde. Nun betraten beide Bens Nachtclub „The Deep“.

„Bist Du Dir auch sicher, dass es für Deinen Fuß nicht zuviel wird?“ fragte Ben besorgt, als er Meg die Treppe hinunter half.
Meg schüttelte ihren Kopf. „Wirklich Ben, es geht mir gut, sehr gut sogar.“
„Okay, aber sag bescheid, wenn es zu viel wird, dann fahre ich Dich sofort nach Hause.“
Meg lächelte Ben an. „Keine Angst, ich verspreche Dir auch, nicht zu tanzen. Das heben wir uns für ein anderes Mal auf.“
Sie hatten inzwischen das Ende der Treppe erreicht und Meg sah sich interessiert um. Eine Menge Gäste tummelten sich auf der Tanzfläche, andere saßen um die kleinen Tische herum und einige saßen direkt an der Bar.
„Dein Club gefällt mir.“
„Danke“, lächelte Ben. „Dort drüben ist ein Tisch frei, da kannst Du Dich setzten.“
„Gut“, nickte Meg und ließ sich von Ben zu dem kleinen Tisch führen.
Ben rückte Meg den Stuhl zurecht und als sie sich gesetzt hatte, konnte er nicht widerstehen, sie zu küssen.
„Was möchtest Du trinken?“ fragte er Meg schließlich atemlos.
Meg musste sich erst räuspern, bevor sie antworten konnte. „Ein Weißwein bitte.“
„Gut, lauf nicht weg, ich hole uns nur die Getränke und sehe kurz nach, ob alles in Ordnung ist.“
„Und ich werde hier auf Dich warten“, lächelte Meg.
Ben küsste sie noch einmal kurz und ging dann zur Bar hinüber.

„Was war denn das Boss?“ grinste Mark, Bens bester Freund und Barkeeper ihn an.
„Erstens sollst Du mich nicht immer Boss nennen und zweitens geht Dich das gar nichts an“, lächelte Ben und trat hinter die Bar.
„Sie sieht aber nett aus Ben“, stellte Mark ruhig fest.
Ben blickte zu Meg hinüber. „Ja, sie ist fabelhaft.“
„Und hat sie auch einen Namen?“ wollte Mark wissen.
Ben nickte „Natürlich.“
Er drehte sich um und nahm zwei Weingläser und holte den Weißwein aus dem Kühlschrank.
„Ben!“ Mark verdrehte genervt die Augen. „Muss ich Dir alles aus der Nase ziehen?“
Ben lachte „Ach Du wolltest den Namen wissen? Sie heißt Meg. Und nun kümmere Dich lieber wieder um die Gäste.“
„Wird gemacht Boss“, grinste Mark und widmete sich wieder den Gästen an der Bar zu. Er wusste genau, dass Ben ihm mit der Zeit alles erzählen würde.

Ben entkorkte die Weinflasche und füllte die Gläser.
„Dann hat Annie also doch recht gehabt“, hörte er eine weibliche Stimme hinter sich.
Langsam drehte er sich um. „Hallo Bette, mit was hat Annie recht gehabt?“
„Ich wollte es ja nicht glauben, als sie gestern wütschnaubend zurückkam und behauptet hat, dass Du geheiratet hast, aber nun da ich es mit eigenen Augen gesehen habe, muss ich mich wohl bei ihr entschuldigen. Du aber mein Freund, schuldest mir eine Erklärung.“
Ben zog die Augenbrauen in die Höhe. „Warum sollte ich?“
„Einfach heimlich heiraten“, Bette sah Ben empört an. „Aber ich hoffe, ich bekomme wenigstens die Exklusivrechte an der Story. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir: Ben Evans heiratet heimlich unbekannte!“
„Bette bitte“, unterbrach Ben sie. „Ganz so ist es nicht.“
„Was ist nicht ganz so?“ wollte Bette wissen.
„Meg und ich sind nicht verheiratet, jedenfalls jetzt noch nicht“, erklärte Ben.
Nun zog Bette ihre Augenbrauen hoch. „Wie soll ich das denn jetzt verstehen. Annie hat doch mit eigenen Augen gesehen, wie Du sie im Brautkleid über die Schwelle getragen hast.“
„Aber nur, weil sie sich ihren Fuß verstaucht hat“, erklärte Bette und überlegte einen kurzen Moment. „Bette, wenn ich Dich jetzt bitte, nichts davon im Sential zu veröffentlichen, jedenfalls jetzt noch nicht und Dir verspreche, dass Du die Exklusivstory bekommst, sobald Meg und ich wirklich geheiratet haben.“
Bette beugte sich interessier vor. „Erzähl mehr.“
Ben seufzte und erzählte ihr mit wenigen Worten, wie Meg und er sich kennen gelernt haben.
Bette lächelte „Na da scheint Dir ja wirklich die richtige Frau in die Arme gelaufen zu sein. Ich wünsche Dir viel Glück, Du hast es verdient Ben. Aber halte mich bitte auf dem Laufenden.“
„Das werde ich Bette“, nickte Ben „Und nun entschuldige mich bitte.“
„Aber natürlich Ben.“ Sie sah Ben nach, wie er mit den Weingläsern zurück zu Meg ging.

Ein paar Stunden später kehrten Meg und Ben wieder zu Bens Haus zurück und Ben ließ es sich nicht nehmen, Meg wieder ins Haus zu tragen.
„Ben, ich kann wirklich alleine laufen“, protestierte Meg.
„Ich weiß, aber erstens bist Du heute für meinen Geschmack bist Du heute schon zuviel rumgelaufen.“
„Und zweitens?“
„Und zweitens, halte ich Dich viel zu gerne in meinen Armen“, gestand Ben lächelnd.
„Und ich muss zugeben, dass ich mich in Deinen Armen sehr wohl fühle.“
Ben hatte inzwischen mit Meg das Haus betreten und stellte sie nun vorsichtig auf die Füße.
„Weißt Du, wo wir hier stehen?“ fragte er leise.
Meg sah nach oben und wies auf den Mistelzweig. „Natürlich“
„Gut“, lächelte Ben und zog Meg dann für einen leidenschaftlichen Kuss an sich.
Nur widerwillig lösten die beiden sich schließlich atemlos von einander und Ben räusperte sich. „Ich denke, es ist Zeit schlafen zu gehen.“
Er hob Meg wieder in seine Arme und trug sie die Treppe hoch. Vor Megs Zimmer blieb er stehen und wollte sie absetzten, doch Meg protestierte.
„Nein Ben.“
„Nein?“ Ben sah Meg an „Was meinst Du?“
„Ich meine nein, hier will ich heute Nacht nicht bleiben.“
Ben verspürte ein Gefühl der Enttäuschung. „Soll ich Dich in ein Hotel bringen?“
Meg lächelte. „Nein, so habe ich das nicht gemeint. Ich meinte, ich will heute Nacht nicht alleine in meinem Zimmer bleiben. Ich möchte bei Dir bleiben.“
Ben sah Meg an. „Meg… Weißt Du was Du da vorschlägst? Ich kann Dir nicht garantieren, dass es dann ein zurück gibt.“
Meg schlang ihre Arme um Bens Hals. „Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich weiß, dass wir uns noch nicht lange kennen Ben, aber was ich für Dich empfinde, habe ich noch nie für einen Mann empfunden, schon gar nicht für Tim. Und ich habe schon immer an Liebe auf dem ersten Blick geglaubt.“
Nun lächelte Ben. „Ich auch. Und ich liebe Dich, Meg.“
Mit schnellen Schritten trug Ben Meg in sein Schlafzimmer und legte sie vorsichtig auf sein Bett. Meg zog ihn zu sich hinunter und küsste ihn.
In dieser Nacht dauerte es noch lange, bis sie endlich erschöpft in den Schlaf fielen.



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